Alles Smartphone – oder was?

Von neuen medialen Lebenswelten und wie wir damit umgehen müssen

Immer on – muss das sein? Fragen, die Eltern vermehrt ihren Kindern stellen. Auf der anderen Seite erleben viele im Berufsalltag, dass Erreichbarkeit von Arbeitgebern gefordert wird. Lambert Zumbrägel von der Medienfachberatung des Bezirksjugendrings Unterfranken ermutigte die anwesenden Eltern und Erzieher nicht die Kommunikation mit den Kindern und Jugendlichen über die Nutzung des Smartphones nicht abreißen zu lassen.

Walter Lang und Medienpädagoge Lothar Zumbrägl

Walter Lang und Medienpädagoge Lothar Zumbrägl

Neben Hintergrundinformationen über die immer größer werdenden Datenmengen, einem kurzen Abriß über die Nutzung des PC’s bis zum Smartphone heute und auch dem Nutzerverhalten von Kindern und Jugendlichen heuten, gab Lambert Zumbrägel wichtige Tipps und Verhaltensregeln für Eltern und Erzieher. Von den Jugendlichen lernen, sie mit einbinden, ihre Lebenswelten  - auch die digitalen – ernst nehmen. Neben der Auseinandersetzung der Technik forderte Zumbrägel auch die Auseinandersetzung über die Werte, die mit Smartphones und in öffentlichen sozialen Netzwerken transportiert werden.

Weitere Infos und die Powerpoint zum Dwonload findet man auf der Seite des Bezirksjugendrings Unterfranken www.jugend-unterfranken.de

Flüchtlinge in Alzenau

Zum Abschluss der Interviewreihe “Familie will`s wissen” befragten Stefka Huelsz-Träger und Thomas Röhrs vom Familientisch die städtische Familienbeauftragte Christine Reyer als Koordinatorin für die Flüchtlingshilfe in der Stadt Alzenau sowie Marianne L`Alinec-Rittler als ehrenamtliche Unterstützerin. Seit dem letzten Interview mit Vereinsverantwortlichen der Deutsch-Ausländischen Gesellschaft Ende Januar und zwei “runden Tischen” nach öffentlichen Einladungen durch die Stadtverwaltung hat sich einiges bewegt, was nicht nur der verstärkten Zuwanderung von Flüchtlingen geschuldet ist. Vielmehr hat sich das Zusammenwirken zwischen den verschiedenen Akteuren positiv  entwickelt, wobei die notwendige Koordinierung durch zwei städtische Beauftragte maßgeblichen Anteil daran hat.

Sommerfest der DAGA

Sommerfest der DAGA

Aktuell sind rund 130 Personen, sowohl Familien als auch Einzelpersonen vor allem aus Syrien, Eritrea, Somalia, Afghanistan, aus dem Kosove und etlichen weiteren Ländern in den Hotels “Forelle”, und “Zur Brezel” sowie zwei Wohneinheiten in der Hanauer Straße untergebracht. Zusätzlich sind derzeit neun unbegleitete minderjährige Jungen im Alter von 15 bis 17 Jahren in einer Wohngemeinschaft nahe der Edith-Stein-Schule untergebracht; letztere werden vom Kreisjugendamt und der Diakonie betreut, während zu den übrigen Asylbewerbern Mitarbeiter des Landratsamtes und der Caritas den behördlichen Kontakt halten.

Die vielfältigen Aktivtiäten insbesondere der Ehrenamtlichen, angefangen vom passgenauen und qualifizierten Deutschunterricht bis zu verschiedenen Freizeitangeboten fördern die Integration. Als Schwerpunkt gilt die Sprachförderung, wobei manche Erwachsene als Analphabeten eingereist sind und entsprechend beschult werden, was bei Einzelnen schwierig ist, wenn sie kein Englisch, sondern nur ihre Landessprache beherrschen.
Inzwischen haben sich eine ganzeReihe von Ansprechpartnern für einzelne

Flüchtlinge werden in Alzenau gut aufgenommen

Flüchtlinge werden in Alzenau gut aufgenommen

Themengebiete gefunden, die sich regelmäßig mit den beiden städtischen Koordinatoren Christine Reyer und als deren Vertreter Klaus Köppel austauschen, um die weitere Optimierung zu gewährleisten. Regelmäßig informiert die Stadt im Amts- und Mitteilungsblatt “Alzenau aktuell”. Neben dem großen Einsatz nicht weniger Akteure in deren Freizeit seien die bereits eingegangenen Geldspenden sehr hilfreich, wenn z. B. Schulungsmaterial angeschafft werden muss. …

Eine feste Begegnungsmöglichkeit ist der “Familientreff”. Der Letzte in diesem Jahr ist am 21.12.15 von 15 bis 17 Uhr im Maximilian-Kolbe-Haus, wo Kaffee und Tee, Plätzchen und Kuchen angeboten werden. Die Verantwortlichen laden alle zu den öffentlichen Begegnungen ein und stehen für Fragen selbstverständlich zur Verfügung. Sie bedanken sich bei allen, die bisher die Integrationsbemühungen unterstützt haben, weiterhin aktiv sind oder neu hinzukommen. Die Treffen werden auch künftig in der Presse veröffentlicht.

Die Interviewreihe wird mit diesem Interview abgeschlossen und die Drucklegung der 21 Folgen mit dem Arbeitstitel “Beispiele bürgerschaftlichen Engagements in Alzenau” ist in Vorbereitung.

Das Interview im Wortlaut

Interviewreihe “Familie will´s wissen”

Der Familientisch Alzenau begann im Mai 2014 mit einer Interviewserie von Ehrenamtlichen unter dem Motto “Familie will´s wissen”. Ziel ist es, Gruppen oder Organisationen vorzustellen, die sich in besonderer Weise für Familien einsetzen. Mit dem 21. Interview fand die Reihe ihren Abschluss und soll demnächst als Broschüre veröffentlicht werden.

  1. Erster Interviewpartner war das Sprachförderprojekt ARKADAS, eine Gruppe von SchülerInnen am Spessart-Gymnasium, die sich seit 14 Jahren um die Hausaufgabenbetreuung von Kindern mit Migrationshintergrund der Alzenauer Grundschule kümmern.
  2. Es folgten die Lesepaten in der Stadtbibliothek,
  3. der Krankenhausbesuchsdienst in Wasserlos und
  4. die Alzenauer Verkehrsschule mit den Schulweghelfern.
  5. Stellvertretend für  Nachbarschaftsinitiative in Alzenau wurden die “Sonnenstrahlen” aus Hörstein befragt.
  6. Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst der Landkreise Aschaffenburg und Miltenberg berichtete über seine Arbeit.
  7. Der Leiter des BRK Seniorenwohnen berichtete über zahlreiche Ehrenamtliche Hilfe
  8. Das Elfencafe, organisiert durch den Verein Familie im Zentrum e.V. wurde vorgestellt.
  9. Die Deutsch-Ausländische Gesellschaft Alzenau wurde über ihre Hilfestellungen für Flüchtlinge in Alzenau befragt.
  10. Der Familientisch stellte die Aktion BOB vor, mit der alkoholbedingte Unfälle bei jungen FahranfängerInnen reduziert werden sollen.
  11. Der Verein “Oberlicht e.V.” bietet Hilfe für psychisch Erkrankte und deren Angehörige an
  12. Der “Hilfs- und Förderverein Internationale Frauen e.V.” wurde vorgestellt.
  13. Die Leiterin einer Gruppe für Trauernde stellte ihre Arbeit vor.
  14. Der Verein Lebenswürze e.V. erläuterte sein Konzept für Familienhilfen in schwieriegen Lebenssituationen
  15. Der Alzenauer Freizeitclub e.V. betreibt seit Jahren Integrationsarbeit über Sportliche Tätigkeiten.
  16. Mehr Informationen zu den vier katholischen öffentlichen Büchereien in Alzenau
  17. Ehrenamtliche Hospizhelfer berichten von ihrer Arbeit.
  18. Die private, ehrenamtliche Initiative “Kuchenbacken für die Krebshilfe” wird vorgestellt.
  19. Generationenübergreifende IT-Kurse von Schülern für Senioren
  20. Die Direktorinnen der Karl-Amberg-Schule berichten über “Laufen für Sozialen Zweck”
  21. Zum Abschluss der Interviewreihe widmete sich der Familientisch Alzenau ein weiteres Mal dem Thema “Flüchtlinge in Alzenau” und befragte Koordinatorinnen.

Um die Initiativen bekannt zu machen, werden durch den Familientisch Interviews mit den Gruppen geführt, die dann hier im Wortlaut und im Main-Echo in der Zusammenfassung veröffentlicht werden.  Das aktuellste Interview finden Sie hier.

Auftakveranstaltung: Alzenauer Elternbeiratstreffen

Der Familientisch Alzenau hat mit Unterstützung der Stadt Alzenau Vertreter aller Alzenauer Elternbeiräte der Kindergärten, Horte und Grundschulen zu einem Treffen geladen. Vertreter/innen aus Alzenau , Michelbach und Albstadt machten die Veranstaltung im Domidion-Saal der „Alten Post“ am vergangenen Donnerstag durch ihr Engagement zu einem Erfolg. Das Martin-Buber-Zitat „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ bestätigte sich bei der lebhaften Vorstellungs- und Kennenlernrunde, sowie einem sehr kurzweiligen Erfahrungs- und Meinungsaustausch. Weiterlesen

Alzenauer Familientag kam als Kontaktbörse gut an

Bevor die Besucher kamen …

Beim Alzenauer Familientag am Sonntag, 18. November, zum Motto “Familie ist bunt – miteinander verschieden sein” war gute Gelegenheit, mit zahlreichen Einrichtungen, Vereinen und Verbänden persönlich ins Gespräch zu kommen. Vielfältige Mitmachangebote für alle Altersgruppen und Kulturen waren angeboten. Davon machten viele Familien regen Gebrauch. Weiterlesen